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"Grünes Klassenzimmer"

- ein gemeinsames Umweltprojekt von Schule und Betreuung -

 

Es handelt sich hierbei um eine konsequente Weiterentwicklung

des grundsteinlegenden Projektes "4 Apfelbäume für 4 Jahrgänge" (2014)

sowie

des Etappenziels "Naschgarten - für Kind und Tier".

Der Naschgarten wurde am 23.07.2015 mit dem 1. Platz in der Kategorie 1.-4. Klasse in dem vom Wiesbadener Stadtschüler_innenrat ausgeschriebenen Wiesbadener Umweltpreis für Schülerinnen und Schüler (Pressemitteilung der Stadt Wiesbaden) ausgezeichnet.

 

   

April 2016: Unser Naschgarten wächst ...

 

... und blüht.

 

 


1. Kurzbeschreibung

Der "Grüne Klassenzimmer" beinhaltet unterschiedliche Teil-Projekte:

 

  • "4 Apfelbäume für 4 Jahrgänge": Jeder Jahrgang ist für seinen Baum inkl. Pflege, Ernte und deren Weiterverarbeitung verantwortlich (Schule). Hierzu erschien am 14.10.2014 auch ein Artikel im Wiesbadener Kurier.
     
  • ein "Naschgarten für Kind und Tier":

    • Anbau von einem weiteren Obstbaum, mehreren Beerensträuchern (z.B. Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren), Kräutern und Kürbissen)
       
    • Aussaat einer Pflanzenmischung (Elternspende) und Anpflanzung zweier Sträucher zum Anlocken von Nachtfaltern (die ihrerseits als Nahrung für die Fledermäuse dienen) (Förderverein) mit Beschriftung der Pflanzen mit kleineren Detailinformationen zur Veranschaulichung

   

 

  • Bau und Montage eines Fledermausbrettes in unmittelbarer Umgebung der Pflanzungen (an der Turnhallenaußenwand) (Betreuung)
     
  • Insektenhotel der Klasse 1 a (März 2016, SJ 2015/16)

     
  • Aussaat/ Anbau von Pflanzen aus dem Sachunterricht
  • Neu im SJ 2017/18: Bau von 3 Hochbeeten mit Sichtfenster (vorne) zum Beobachten der Geschehnisse und Entwicklungen im Erdreich durch den Hausmeister unserer Schule
  • Neu im SJ 2017/18: eine Sitzgruppe für Projektarbeiten im Vormittagsunterricht und eine Riesenliege zum Chillen

  • Neu im SJ 2017/18: ein gemauerter Bereich für eine Feuerstelle in Form von einer Waschmaschinentrommel (für Klassenfeste etc., eingerahmt von Beton-Rundbänken zum gemütlichen Zusammensitzen
  • In Planung als kontinuierliches Projekt über das Jahr:
    • Befüllen der Hochbeete und Einsatz im Sachunterricht der Schule
    • weitere Sitzgruppen für Projektarbeiten, damit irgendwann eine ganze Schulklasse Platz hat
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung und Ausbau des Projektes ist möglich und erwünscht, bspw. durch Ergänzung eines Igelbaus, und andere Obst-, Gemüse- und Kräutersorten, die zum spontanen Naschen sowie zur Weiterverarbeitung in der Betreuungsküche einladen.
     

 

   
Das Insektenhotel der Klasse 1a steht (März 2016).  

Kräuter für Dips etc. und Kürbisse für den Herbst wurden
gepflanzt.

 

2. Ziel und Motivation

  • Schaffung eines Bezugs zur Natur und eines Umweltbewusstseins der Kinder durch Veranschaulichung und Erlebbarmachen komplexer ökologischer Zusammenhänge sowie der Bedeutung von Nachhaltigkeit - nicht nur in ökologischer, sondern gerade auch in sozialer Hinsicht.
     
  • Kinder lernen, wie sie durch einfachstes Engagement natürliche Dinge wachsen lassen können. Sie erfahren, wie sie so unser aller Lebensraum verbessern und sogar auf einfachste Weise erschaffen können. Zudem entsteht durch das Erkennen der eigenen positiven Einflussmöglichkeiten auf die Ökologie zusätzliches Selbstbewusstsein bei den Kindern.
     
  • Erlebbarmachen der Vernetzung unterschiedlichster Bereiche: das Zusammenwirken von Mensch und Tier. Nebenbei soll außerdem der Ekel vor oft Angst besetzten Tieren genommen werden, in dem zugleich Respekt und Wertschätzung sämtlichen Tieren und Pflanzen gegenüber vermittelt werden soll.
     
  • Das Grüne Klassenzimmer soll nicht am Rande existieren, sondern "Lebensraum" sein. Der Schwerpunkt ruht hier auf dem Wort "Leben". Hier wird gelernt inf Form von Projekt- und Gruppenarbeiten im Vormittagsbereich, angepflanzt, gehegt, gepflegt, beobachtet, genascht und genossen. Sitzgelegenheiten und Feuerstelle sollen motivieren, diesen "Raum" auch für Klassen- und Schulfeste zu nutzen.  

3. Positive Umweltauswirkungen/ Umweltentlastungen

Die Kinder begleiten dieses Projekt während ihrer gesamten Grundschulzeit, so dass über die kommenden Jahre kontinuierlich jährlich knapp 150 Grundschüler diesbezüglich geschult werden.
Durch die intensive Form der Wertevermittlung werden diese im Bewusstsein der Kinder verankert und somit auf ihr privates Leben übertragen und dort ebenfalls aktiv umgesetzt. Dieses soll sich im Idealfall soweit fortsetzen, dass es künftig sogar das Kaufverhalten der Kinder und ihrer Familien beinflusst (gezielter Kauf regionaler Produkte, eigener Anbau).

Arten- und Naturschutz
: Schaffung von Lebensraum zunächst für bedrohte Fledermausarten (für weitere Arten, wie Igel etc. in Planung), Vermittlung von Verständnis und Respekt/ Achtung anderer Lebewesen.

 

4. Dauerhaftigkeit

Das Projekt begleitet alle Pestalozzi-Schüler über deren gesamte Grundschulzeit. Es ist sowohl in den Vormittagsunterricht wie auch in den Nachmittagsbereich bis 17 Uhr eingebunden. Die Dauer des Projektes ist unbegrenzt und wird somit noch zahlreiche kommende Jahrgänge erreichen.
Zudem kann dieses Projekt über das ganze Jahr thematisch in das Schulleben am Vor- und Nachmittag integriert werden, da auch die Jahreszeiten mit ihren Eigenheiten besonders veranschaulicht werden können. 

 

5. Was ist beispielgebend an diesem Projekt und ist es übertragbar?

Durch den Langzeitcharakter dieses Projektes verinnerlichen die Kinder das Gelernte und Erlebte besonders intensiv und sind somit in der Lage, dies auf ihr privates Umfeld zu übertragen.
Ein Vorteil dieses Projektes sind zudem die geringen Kosten sowie die Unterteilbarkeit in kleine Projektabschnitte, die eine kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen.

Darüber hinaus ermöglichen diese Aspekte eine gemeinschaftliche Umsetzung des Projektes durch die Schule am Vormittag und die Schulbetreuung am Nachmittag Hand in Hand.

 

 

6. Was ist innovativ bzw. neuartig an dem Projekt?

Neu ist, dass das "Grüne Klassenzimmer" Ausstellungsfläche des Wettbewerbs "Kunst trifft Garten - 2017" geworden ist, für das SchülerInnen als Solokünstler oder in Teams Objekte (u.a. Vogescheuchen, eine Lichtinstallation, ein Windrad aus einer Fahrradfelge und PET-Flaschen) geschaffen haben. Auf diese Fläche soll es zum einen mehr als Wohnraum gestaltet werden, zum anderen aber auch mehr in den Fokus der Schulgemeinschaft rücken, Teil des Schullebens werden.

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